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Steuerungen: So übernehmen Sie die Kontrolle über Ihr Sicherheitssystem zum Brand- und Gasschutz

Die Installation, Programmierung und Bedienung von Steuerungen für Brand- und Gasschutzsysteme ist bekanntermaßen komplex und für die Anwender*innen oft unverständlich. Suchen Sie doch einfach mal „how to simplify a safety controller“ in Google und Sie werden fast 4 Millionen Suchergebnisse erhalten (von denen die meisten nicht sehr hilfreich sind).

Was ist eine Sicherheitsteuerung für den Brand- und Gasschutz?

Eine Sicherheitssteuerung ist eine Kontrollvorrichtung, die in Verbindung mit stationäre Gas- oder Flammendetektionstechnikstationären Gas- oder Flammendetektoren verwendet wird. Eine Steuerung dient im Wesentlichen als zentrale Schnittstelle für Eingangs- und Ausgangssignale, indem es die Eingangssignale von Gas- und Flammendetektoren und anderen sicherheitskritischen Feldgeräten sammelt.

Durch den Vergleich der Signale mit einer vordefinierten operativen Logik in den Ursache-Wirkungs-Tabellen des Systems löst die Steuerung Warnungen und Alarme aus und aktiviert wichtige Benachrichtigungs- und Warnsysteme, die zur Meldung an das Personal und zum Schutz des Standorts erforderlich sind.

Wie funktionieren Sicherheitssteuerungen und warum sind sie für das Sicherheitssystem so wichtig?

Ein aktueller Trend in den meisten Industriesektoren besteht darin, mit weniger Bedienpersonal und technischen Fachkräften eine höhere Produktionsleistung zu erzielen. Dies bedeutet, dass weniger Personal im Kontrollraum (vorausgesetzt, es gibt überhaupt einen Kontrollraum) zur Verfügung steht, um den Zustand des Sicherheitssystems zu überwachen und dessen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen.

Aus diesem Grund müssen die Steuerungen des Sicherheitssystems in der Lage sein, nicht nur die primären Signalausgänge der angeschlossenen Detektoren zu überwachen, sondern auch den Status, die Betriebsbereitschaft und die allgemeine Empfindlichkeit der angeschlossenen Geräte. Außerdem müssen sie die von intelligenten Feldgeräten bereitgestellten wertvollen Diagnoseinformationen nutzen können.

Moderne intelligente Steuerungen für Sicherheitssysteme überwachen nicht nur diese diskreten Eingänge, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Anlagensicherheit. Und wie? Durch schnelle und präzise Aktivierung der entsprechenden Ausgänge, um sowohl die Geräte als auch das Personal zu warnen und es auch auf Wartungs- oder Prüfmaßnahmen aufmerksam zu machen, die für das ordnungsgemäße Funktionieren des Systems zur Flammen- und Gasdetektion erforderlich sind.

Vier Herausforderungen bei Sicherheitssystemen und Steuerungen

Nach wie vor gibt es Schwierigkeiten bei der Definition, der Implementierung und dem Betrieb von Systemen zum Brand- und Gasschutz. Hier erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der 4 häufigsten Herausforderungen.

Herausforderung Nr. 1: Die Installation des Systems ist schwierig oder umständlich.

„Es ist wichtig, Typ, Größe, Kapazität und Montageoptionen des Steuergeräts zu berücksichtigen“, erklärt Dave Opheim, Business Development Manager bei MSA. „Ältere Steuerungen sind riesig im Vergleich zu neuen Geräten, bei denen der Platz oft begrenzt ist. Tatsächlich sind viele dieser alten, in Baugruppenträger montierten Systeme inzwischen veraltet. MSA hat ein kompaktes Steuergerät entwickelt, das bis zu 16 Detektoren in einem einzigen Gehäuse unterbringt, da der Platz in der Regel eingeschränkt ist. Dies macht es ideal für den Einsatz in Kontrollräumen oder Motorsteuerungszentren mit begrenztem Platzangebot. Die Vorteile dieser neuen kompakten Steuerung liegen in der vereinfachten Anwendung der Systeme durch ein kleines, einfach zu installierendes Steuerungspaket.“

Lösung: Einfache, kostengünstige Installation

Die neue SENTRY io®-Steuerung mit ihrem wandmontierten Glasfasergehäuse verfügt über eine DLR-Netzwerkoption (Device Level Ring) mit einer Ring-Topologie, mit der mehrere Steuerungen in einem einzigen Durchgang verbunden werden können. Sie bietet Platz für 8 oder 16 Eingangskanäle, bis zu 56 Relais und optionale Analogausgänge. Darüber hinaus ermöglicht die flexible Plattform die Verwendung einer Vielzahl von Kommunikationsprotokollen, einschließlich Modbus TC/IP, EtherNet/IP und optional Modbus RTU. Die SENTRY io-Steuerung kann auch mit einer anderen SENTRY io-Steuerung oder dem Anlagennetzwerk vernetzt werden.

Herausforderung Nr. 2: Die Konfiguration ist zu kompliziert.

„Wenn Ihre Steuerung nicht so vorkonfiguriert ist, dass sie Ihre Detektoren automatisch erkennt und deren Konfiguration vorgibt, verlieren Sie wertvolle Zeit“, sagt Opheim. „Sie brauchen keine umfangreichen Programmierkenntnisse, um Ihre Geräte und die operative Logik der Steuerung zu konfigurieren. Von jetzt an können Sie ein intelligentes System nutzen, das Sie bei der Inbetriebnahme durch den Konfigurationsprozess führt.“

Lösung: Konfiguration mit Anleitung

Die SENTRY io-Steuerung ist nicht nur vor Ort konfigurierbar, sondern verfügt auch über eine intuitive, menügesteuerte Benutzeroberfläche und angeleitete Arbeitsabläufe, die eine schnelle und einfache Konfiguration ermöglichen. Der SmartStart-Konfigurationsassistent führt Sie durch den Konfigurationsprozess und verwendet EZ-ID zur automatischen Identifizierung und Vorprogrammierung von HART-fähigen Gas- und Flammendetektoren von MSA. Zu den standardmäßigen Konfigurationsoptionen gehören eine integrierte CPU und ein HMI-Touchscreen, 6 von den Anwender*innen zuweisbare diskrete Eingänge, drei gemeinsame Relais (Störung, Alarm und Panel-Warnung) sowie optionale Funktionen wie Ursache-Wirkungs-Diagramme und Auswahlschemata.

Herausforderung Nr. 3: Steuerung ist nicht benutzerfreundlich.

Das technische Personal muss die Funktionsweise der Sicherheitssysteme verstehen, d. h. es muss geschult und in der Lage sein, die Steuerung und das System zu steuern und nicht umgekehrt. Bei zu vielen Steuerungen ist die Bedienung umständlich oder sie liefern die notwendigen Informationen zu langsam und unverständlich.

Lösung: Intuitive Schnittstelle

Die SENTRY io-Steuerung ist einfach zu bedienen. Sie verfügt über ein intuitives und überschaubares Dashboard, das wichtige Informationen auf den ersten Blick und in leicht verständlicher Form anzeigt. Sie wurde speziell entwickelt, um ein einzigartiges und verbessertes Benutzererlebnis zu bieten, das dem Bedienpersonal eine umfassende und zuverlässige Steuerung ermöglicht.

Herausforderung Nr. 4: Die Leistung der Steuerung ist problematisch.

Die Verwaltung und Wartung jedes Systems erfordert präzise und zeitnahe Informationen. Da verliert man schnell die Geduld mit einer Steuerung, die nicht das tut, was man braucht, wenn man es braucht.

Lösung: Erweiterte Diagnostik

Die SENTRY io-Steuerung verfügt nicht nur über ein Ereignisprotokoll, das den Anwender*innen relevante Informationen liefert, sondern identifiziert auch jeden Messkanal anhand der eindeutigen Geräte-ID, der Seriennummer und der Art des gemessenen Gases. Die Wartung wird ebenfalls einfacher, da Status, Fehlercode und Datum der letzten Kalibrierung auf einen Blick ersichtlich sind. Außerdem bietet die Steuerung erweiterte Netzwerkfähigkeiten, einschließlich Cloud-Vernetzung (vorausgesetzt, das MSA FieldServer Gateway ist installiert).

Warum es wichtig ist, die Bedienung von Sicherheitssteuerungen zu erleichtern

Die Programmierung von Sicherheitssteuerungen kann schwierig sein, muss es aber nicht.

Eine einfache und dennoch zuverlässige Lösung wie die SENTRY io-Steuerung ermöglicht es dem Bedienpersonal, das Sicherheitssystem zuverlässiger zu steuern. Auch die Überwachung und Wartung des Systems wird leichter und effizienter.

Durch den Anschluss mehrerer einfach zu konfigurierender Steuerungen, die zahlreiche Kanäle für Gas- und Flammendetektion unterstützen, kann in industriellen Verarbeitungsanlagen besser als je zuvor für eine sichere Produktion gesorgt werden.

Wenn Sie mehr über programmierbare Steuerungen erfahren möchten, eine Produkt-Demo der neuen SENTRY io-Steuerung wünschen oder Hilfe bei der Sensorinstallation benötigen, kontaktieren Sie uns noch heute.

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