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Zehn unverzichtbare Merkmale der Bereichsüberwachung

Die Bereichsüberwachung nutzt Gasmessgeräte, indem sie die Merkmale tragbarer und ortsfester Gasmessgeräte zu einer zusammenhängenden Netzwerklösung kombiniert. Die Geräte gelten nicht als persönliche Schutzausrüstung, obwohl sie für den Transport von einem Ort zu einem anderen vorgesehen sind. Vielmehr sollen sie in erster Linie Gruppen von Beschäftigten innerhalb bestimmter industrieller Bereiche schützen.

Die Bereichsüberwachung wird häufig als vorübergehende Lösung zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit in Industrieanlagen eingesetzt, in denen auf mittlere Zeit befristete Arbeiten stattfinden, sowie für den Zugang zu beengten Räumen und an entlegenen Arbeitsorten wie Öl- und Gasplattformen.Hier folgt eine Aufstellung von zehn unverzichtbaren Merkmalen einer Bereichsüberwachungslösung im Rahmen eines erfolgreichen Gasmessprogramms:

  1. Echtzeit-ÜberwachungDie Vernetzung ermöglicht die Echtzeit-Überwachung vor Ort und aus der Ferne, von jedem beliebigen Ort aus. Die Bediener in einer Steuerzentrale werden bei jedem Alarm sofort benachrichtigt; den Sicherheitsbeauftragten liegen in Echtzeit alle notwendigen Informationen vor. Sie können eine umfassende Evakuierung direkt von der Steuerzentrale aus veranlassen. Der Evakuierungsbefehl wird zusammen mit dem Alarm an alle angeschlossenen Geräte weitergeleitet.Die Vernetzung bewirkt Folgendes:
    • Ein hör- und sichtbarer Alarm wird am Messgerät selbst ausgelöst, wenn es eine Gefahr erkennt
    • Wenn „Sammelalarme“ am Gerät aktiviert sind, geben auch alle angeschlossenen Messgeräte einen akustischen und optischen Evakuierungsalarm. Ein Sicherheitsbeauftragter kann die Evakuierung manuell über eine angeschlossene Cloud-Überwachungsplattform oder über eine mobile Anwendung veranlassen.
    • Fernalarme benachrichtigen jeden, der über die Cloud-Überwachungsplattform oder die entsprechende App angeschlossen ist.Achten Sie darauf, dass das von Ihnen gewählte System Alarme korrekt wiedergeben kann, auch wenn das Netzwerk nicht verfügbar ist.
  2. Nahtlose VernetzungIhre Lösung muss direkt am Messgerät und in der Ferne an einem Computer oder Mobilgerät Alarme wiedergeben. Achten Sie darauf, dass sich das Gerät problemlos einrichten und vernetzen lässt.Die jüngste industrielle Revolution, die sogenannte „Industrie 4.0“, führt zu zunehmender Digitalisierung in der Fertigung. Dies nutzen die besten Gasmessgeräte, indem sie sich in ihrem Netzwerk auch über große Entfernungen mit anderen Gasmessgeräten verbinden, mit ihnen kommunizieren und Informationen beispielsweise über ausgelöste Alarme austauschen.Digitalisierung bietet die einzigartige Möglichkeit, Daten zu sammeln und zu analysieren, um Prozesse zu rationalisieren und die Sicherheit zu verbessern. Wenn Sie Ihre Gasmessgeräte mit webbasierten Netzdienstleistungen verbinden, können Sie die Geräte an allen Ihren Standorten gleichzeitig überwachen und verwalten, Daten automatisch erfassen, analysieren und sicher speichern, Informationen suchen und filtern und so letztlich Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit ergreifen. Und dies ist sowohl vor Ort als auch per Fernzugriff möglich.Achten Sie darauf, dass das System die Fernüberwachung mehrerer Netzwerke an einem Standort oder an mehreren Standorten mithilfe der Cloud oder einer mobilen Anwendung ermöglicht.
  3. Schneller NetzaufbauDie benutzerfreundlichsten Lösungen bieten ein vorkonfiguriertes, sofort einsatzbereites Überwachungsnetzwerk, für dessen Einrichtung keine speziellen IT-Kenntnisse oder Geräte erforderlich sind. Je einfacher sich eine Lösung einrichten lässt, desto unwahrscheinlicher sind Systemfehler aufgrund einer Fehlbedienung.Achten Sie auf eine geführte, selbsterklärende und sichere Einrichtung. Mit leicht verständlichen Installationstipps und Echtzeit-Rückmeldungen können Sie das Netzwerk auf Anhieb korrekt einrichten, ohne komplizierte Anweisungen und Menüauswahlen beachten zu müssen. Das spart Zeit und erübrigt speziell ausgebildetes Personal.Achten Sie auch darauf, dass Sie nach der Ersteinrichtung schnell und unkompliziert weitere Messgeräte zu Ihrem Netzwerk hinzufügen und das gesamte Netzwerk und jedes einzelne Messgerät bei Bedarf neu konfigurieren können.
  4. Technisch fortschrittliche SensorenDie Hauptaufgabe von Gasmessgeräten besteht in der Gewährleistung der Sicherheit der Beschäftigten und ihrer Arbeitsumgebung. Daher sind die Empfindlichkeit und die schnelle Ansprechzeit des Sensors ausschlaggebend. Je schneller ein Sensor anspricht, desto besser ist die Sicherheit für die Beschäftigten und ihr Arbeitsumfeld.Die Sensoren müssen das gleichzeitige Vorhandensein mehrerer Gase schnell und genau erkennen und Sie benachrichtigen, wenn sie ersetzt werden müssen, damit der Schutz lückenlos bleibt und Ausfallzeiten vermieden werden. Die Messgeräte müssen eine lange Sensorlebensdauer haben und auch ihre übrigen Bauteile müssen widerstandsfähig sein.
  5. Robustheit und StrapazierfähigkeitSie arbeiten unter rauen Umgebungsbedingungen. Ihre Gasmessgeräte müssen dennoch gut funktionieren. Sie müssen darauf vertrauen können, dass Ihre Gasmessgeräte auch in den widrigsten Arbeitsumgebungen richtig funktionieren und minimale Ausfallzeiten haben. Deshalb ist die IP-Schutzart eines Messgeräts wichtig. Die IP-Schutzart („Ingress Protection“) beschreibt die Fähigkeit eines elektronischen Geräts, dem Eindringen von Staub, Wasser und anderen Stoffen zu widerstehen, die zu seinem Versagen führen können. Geräte mit geprüfter Schutzart IP68 gelten als strapazierfähig und widerstehen Spritzern und Untertauchen in Flüssigkeiten.
  6. Lange NutzungsdauerBemühen Sie sich um ein Gerät, das einen Drei-Meter-Falltest bestanden hat und die Schutzart IP68 für Spritzer, Staub und Untertauchen aufweist. Diese Tests sind ein guter Beleg für die Robustheit eines Geräts und damit für seine lange Nutzungsdauer.Während die einwandfreie Funktionsfähigkeit auch unter widrigen Bedingungen für die Sicherheit entscheidend ist, hat eine lange Nutzungsdauer auch direkte Auswirkungen auf die Gesamtbetriebskosten – ein Gesichtspunkt, der bei der Kostenplanung berücksichtigt werden muss. Achten Sie auch darauf, dass die Geräte keine externen Antennen oder lose Teile haben. So können Sie die Geräte transportieren, an einen anderen Ort bringen und aufhängen oder montieren, ohne ihre Beschädigung befürchten zu müssen.
  7. Lange Batterielaufzeit, wenig WartungDie Batteriekapazität ist ausschlaggebend dafür, dass das Gerät längere Zeit ohne Aufladen in Betrieb bleiben kann. Je länger die Batterielaufzeit ist, desto weniger Wartung und Aufwand der Sicherheitsabteilung ist erforderlich, sodass die Geräte länger ihren Zweck erfüllen und Sie weniger Zeit und Geld für ihre Wartung aufwenden müssen.Die Laufzeit sollte Monate betragen, nicht nur Tage oder sogar nur Stunden wie die Batterien mancher Gasmessgeräte. Achten Sie darauf, dass das Gerät eine Batterielaufzeit von sechzig Tagen bietet und dass es Sie kurz vor Ende der Batterielebensdauer benachrichtigt, sodass Sie vorsorglich handeln und Ausfallzeiten minimieren können.
  8. Abdeckung eines breiten AnwendungsspektrumsIn jedem Hochrisikobereich, in dem gefährliche Gase auftreten können, etwa in Industrieanlagen, in denen auf mittlere Zeit befristete Arbeiten stattfinden, bietet die Bereichsüberwachung eine vorübergehende Lösung für möglichst große Sicherheit der Beschäftigten und ihres Arbeitsumfelds. Ob in beengten Räumen, entlang Umzäunungen oder an entlegenen Arbeitsorten wie Öl- und Gasplattformen – das ideale Produkt ist in jeder Umgebung gleichermaßen funktionsfähig und so gestaltet, dass es den besonderen Herausforderungen jeder Umgebung standhält. Deshalb ist die Strapazierfähigkeit wichtig.Darüber hinaus ist auch die Skalierbarkeit des Netzwerks wichtig, damit sich die Ausrüstung an die Größe, den Umfang und den Standort eines jeden Arbeitsauftrags anpassen kann. Ob vor Ort oder aus der Ferne, Sie brauchen eine Lösung, die funktioniert und im Notfall einen Alarm auslöst.
  9. Einfache MontageDa Gasmessgeräte tragbar sind und überallhin mitgenommen werden, müssen sie schnell und einfach montiert und bei Bedarf an einen anderen Ort gebracht werden können. Wählen Sie ein Gerät, das robust genug für den Transport ist, jedoch nicht zu sperrig, sodass es bei Bedarf überall mitgenommen, montiert oder aufgehängt werden kann.Eine gute Lösung ist eine Kombination aus einem Magneten mit 220 Newton (50 lb) Haltekraft und einem integrierten D-Ring zum Aufhängen, sodass das Gerät in einer Industrieanlage überall leicht installiert und problemlos getragen werden kann.
  10. Zuverlässige LeistungAchten Sie nicht nur auf eine lange Nutzungsdauer des Gasmessgeräts und auf die neueste und beste Technologie hinsichtlich Sensornutzung, Batterielebensdauer, nahtloser Vernetzung und Benutzerfreundlichkeit, sondern arbeiten Sie auch mit einem Hersteller zusammen, der mit seinem Angebot auf eine erstklassige Erfolgsgeschichte in Sachen Sicherheit und Betreuung verweisen kann.Sie finden all dies in einer Lösung. Lernen Sie das ALTAIR® io360 Gasmessgerät von MSA kennen, eine branchenführende Lösung zur Bereichsüberwachung, die so einfach funktioniert wie ein Smart-Home-Gerät und Überwachungsfunktionen bietet, auf die Sie sich wirklich verlassen können. Diese bahnbrechende Lösung stellt die nächste Generation der Bereichsüberwachung dar und zeichnet sich durch kompakte und dennoch robuste Konstruktion, monatelange Batterielaufzeit, selbsterklärende Installation und Einrichtung sowie eine nahtlose Vernetzung mit anderen Einsatzorten aus. Das Gerät kann in Industrieanlagen überall mit einem Magneten mit 220 Newton Haltekraft befestigt oder an einem integrierten D-Ring aufgehängt werden.

Sehen Sie dieses Video an und informieren Sie sich über sichere, einfache und intelligente Bereichsüberwachung.

Schauen Sie sich auch dieses Video an. Es zeigt, wie Sie Ihr ALTAIR® io360 Netzwerk in vier einfachen Schritten einrichten können.

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